Kilowattpeak vs. Kilowattstunde
Bauherr Frank Solar musste lernen, dass Kilowattpeak eine ganz andere Bedeutung hat als Kilowattstunde. Eine Kilowattstunde ist eine rein physikalische Maßeinheit für elektrische Arbeit (1 kWh = 1.000 Watt, Produkt von Arbeit pro Zeit).
In der Photovoltaik-Branche werden die Leistungen der Solaranlagen jedoch Kilowattpeak (kWp) genannt.
Was ist das?
Kilowattpeak bezeichnet die theoretisch höchste Ertragsleistung eines PV-Moduls, welche nur unter optimaler Sonneneinstrahlung bei Standard-Test-Bedingungen zustande kommt (1000 W/qm Einstrahlung bei 25°C und 1,5 Air Mass).
Die auch Nennwert genannte Leistung ergibt sich aus dem Produkt der Nennspannung und des Nennstroms — wobei die Strom/Spannungskennlinie näheren Aufschluss über die Eigenschaften einer Solarzelle gibt. Eine 1-kWp-Anlage vermag in den mittelfränkischen Breitengraden, in denen das Haus Frank Solars steht und je nach Ausrichtung der gewählten Dachfläche rund 700 bis 1000 kWh Strom jährlich zu erzeugen (auf einer Fläche von 9 bis 10 qm).
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